was machen wir eigentlich?

Vor allen Dingen bedrucken wir fair und nachhaltig hergestellte Shirts, Hoodies, Taschen, Tanktops, Sweatshirts, Longsleeves aus Biobaumwolle mit Bio-Farben.

aha. ok. aber was machen wir eigentlich?

Wir bringen Ideen, Bilder, Texte, Meinungen, Haltungen auf Baumwolle und auch Papier und Karton. Oder anders gesagt: Wir verlegen Texte, Bilder, Haltung sowie ein Magazin. Und sind damit viel mehr als ein Online-Shop für Oberbekleidung. „Wenn wir wie ein Verlag sind, dann lass uns doch einer sein!“, sagten wir uns und gründeten die posepublishers. Damit haben wir den Raum und das Herz erschaffen, die im Mittelpunkt von allem stehen, was wir machen. Dazu gehören, unter anderem, die Factory und Ideenschmiede glorybimbam, das gute alte watapparel, dessen Ableger für die Kleinen watabout.kids und unsere Abteilung für Poster und Plakate Encart.one. Und für alle Produkte, die zum Verschenken, gibt es nun die Marke Lieblingsbruder. Auch für Schwestern und uva. Da in unseren Köpfen und Herzen jedoch noch viel mehr herumgeistert, was auch raus will, haben wir u.a. dieses Magazin geschaffen: pose. Pose steht für Haltung. Wo die Reise hingeht, das wissen wir noch nicht: „Wer weiß schon, ob wir am Ende überhaupt noch Shirts verkaufen,“ sagte neulich Ben Wildner, Head of posepublishers. Alles verändert sich. Das Klima, die Gesellschaft, die ganze Welt. Zeitenwende. Wir sind ein Teil dieser Welt. Wir sind nicht perfekt, aber wir bemühen uns. Jeden Tag nehmen wir die Herausforderung gerne an.

alte weiße
grummelbären

der chef & der kreative

the wild

ben wildner

“La boite, c‘est moi!” - So, nur halt auf bayerisch, könnte er gedacht und zwischendurch gemurmelt haben. Denn am Anfang war nicht nur das Neonlicht, da hat Ben Wildner auch alleine und auch mal bis zum Geht-nicht-mehr den Laden geschmissen. Diese Hands-on-Mentalität hat er sich bewahrt. Ben Wildner ist Bayer vom Scheitel bis zur kessen Sohle. „Ich stehe zu meinem Wort.“ sagt er und wer ihn kennt, weiß, dass das genauso ist. In diesen Zeiten der Oberflächlichkeiten, ist er ein deeper Kerl in dessen Seele sich Leidenschaft und Loyalität die Klinke in die Hand geben. Und dann geht er ans Werk. Akkurat, fleißig, mit Liebe zum Detail und das oft bis in die Puppen. Oft 1.000 Dinge auf einmal, die anstehen und die erledigt werden müssen. Natürlich von ihm selbst. Manchmal hört man Menschen, die ihm nahestehen, rufen: Du musst auch mal loslassen. Wenn das nur nicht so schwer wäre. Am Ende muss man (also er) ja doch wieder alles selbst machen. Und so ist es dann auch. „Ich bin kein Webentwickler!“, wird er zudem nicht müde zu rufen. Und doch, und weil es ihm halt wichtig ist, ist er für die Umsetzung und auch den ganzen Schnick & Schnack der Website verantwortlich. Dazu kommen die Abläufe, die für eine reibungslose Druckproduktion wichtig sind. Das alles, und noch eine ganze Menge drumherum, hat er geschaffen. Wie das so ist, wenn man ein Herzblut-Unternehmer der alten Schule ist. Vieler Worte bedarf es dazu nicht.

le bold

huck haas

watapparel ist ein gutes Produkt, doch das Unternehmen brauchte noch eine Idee für die Zukunft. Es musste Schmiss her und Pepp, und das Gute und das Visionäre sollte auch kommunziert werden. Dafür holte Ben Wildner 2022 den Grafikdesigner, Visionisten Huck Haas ins Unternehmen, der kurz zuvor seine eigene Werbeagentur verließ und somit zufällig Zeit hatte. Er hatte die Idee zum Onlineshop poseoffice und den Verlag posepublishers. Das gute alte watapparel wurde zur Kernmarke von poseoffice. Für die Visionen und die verrückten Dinge, das Spezielle und um ein Forum zum Ausprobieren zu haben, legte er mit glorybimbam gleich noch einen oben drauf. Huck fährt mit seiner Frau Kiki, bisweilen mit und manches Mal ohne Katz in einem Wohnmobil namens Gundel Schaukeley auf Nebenstrassen durch Europa und erimitiert seit Beginn der großen Pandemie auf seinem Alters- und Sommerwohnsitz nahe Wiesbaden. Er betreibt sein Blog huck.one seit 2002, ist auch noch mit 55 Jahren Anhänger von Visionen im Alltag und Eintracht Frankfurt und glaubt an die Zukunft. Trotz all dem Ungemach und obwohl es nicht immer leicht ist im Leben. Es muss einfach gelingen!

die um
denkung

Am 24. April 2013 starben bei dem bisher größten Unfall der internationalen Textilindustrie mehr als Tausend Menschen. Dieses Unglück hat uns wachgerüttelt. Industrie und Politik haben seitdem unter anderem höhere Sicherheitsstandards in Bangladesch durchgesetzt. Dies, aber auch faire Löhne, vorbildliche Arbeitsbedingungen und ein ebensolches -umfeld für die Arbeiter:innen, unterstützen wir.

Wir setzen deshalb und auschliesslich auf Hersteller/Zulieferer, die nicht mehr nach den konventionellen Herstellungsmethoden arbeiten. Darüber hinaus wurde die eigene Produktion komplett umgekrempelt, hin zum GOTS (Global Organic Textile Standards)-zertifizierten Betrieb.

Wir verwenden ausschließlich Bio-Farben für unsere Bedruckungen. Wir drucken mit wasserbasierten und Öko-Tex-Standard-zertifizierten Farben. Zunächst mit einem selbstgezimmerten Vier-Farb-Siebdruckkarussell. 2014 wechselten wir dann zur noch umweltschonenderen Druckmethode DTG (direct to garment) und investierten in unseren ersten Epson SC-F2000 Drucker.

Hierbei wird im CMYKW-Farbraum direkt auf das Textil gedruckt, ganz ähnlich einem herkömmlichen Tintenstrahldrucker. Bei der Anschaffung war uns wichtig, einen Hersteller zu wählen, dessen Drucker am umweltfreundlichsten arbeiten und sich somit ganz herrlich in unser Leitbild einfügen.

Auch hier ist die verwendete Farbe Öko-Tex-Standard-zertifiziert, sie ist biokompatibel und darüber hinaus atmungsaktiv. Bei der Produktion entsteht kein Ausschuß.

Wir arbeiten somit nicht nur wirtschaftlich, sondern auch und vor allem: nachhaltig.

 

 

 

 

 

 

sustained
fair organic
citizen of
the world
& european

Es beginnt mit der Baumwolle. Beim Saatgut und dessen Anbau, aber auch den Lebensbedingungen der Baumwolllandwirt:innen und ihren Gemeinschaften, achten wir auf Nachhaltigkeit und Zertifizierungen wie GOTS (Global Organic Textile Standard) und OCS (Organic Content Standard), die für einen wesentlich geringeren Wasserverbrauch und den Einsatz von Pestiziden stehen. Unsere Textilien werden in Bangladesch gefertigt. Andere Marken lassen, vor allem wegen der niedrigeren Löhne, in Ländern wie Äthiopien und Myanmar produzieren. Unser Zulieferer hat sich jedoch für einen anderen Weg entschieden und in Bangladesch nachhaltige und faire Produktionsbedingungen geschaffen, die auch wir weiterhin unterstützen wollen.

Auch der Transport und die Lagerung unserer Textilien sowie die verwendeten Druckfarben unterliegen einer End-to-End-Transparenz. Bei der Veredelung der Textilien arbeiten wir mit der umweltschonenden Druckmethode DTG (direct to garment) und drucken direkt aufs Textil. Die verwendeten Farben entsprechen dem Öko-Tex-Standard und bei der Produktion ents teht kein Ausschuss. Wir arbeiten damit höchst wirtschaftlich und vor allem nachhaltig.

In unseren Produktionsstätten wie auch privat nutzen wir Ökostrom. Außerdem haben wir Ende 2021 unser Heizungsystem modernisiert. Der komplette Maschinenpark wurde umgerüstet, um weniger Müll zu produzieren. So arbeiten wir beispielsweise mit einem Tunneltrockner statt Heizpressen, um die Druckfarben zu trocknen. Damit sparen wir unter anderem etliche Tonnen Papier im Jahr. Unsere Produkte und Designs richten sich an alle Geschlechter. Damit alle Menschen tragen können, was sie möchten und wie sie sich fühlen. 

der stoff aus dem die shirts sind

Alle unsere Textilien beziehen wir bei Stanley/Stella. Das Unternehmen arbeitet nachhaltig und ausschließlich mit 100% Bio-Baumwolle. Diese stammt aus nicht gentechnisch verändertem Saatgut (Non-GVO) und wird ohne den Einsatz von chemischen Pestiziden oder Düngemitteln angebaut. Der biologische Baumwollanbau nutzt natürliche Methoden wie die Fruchtfolge, die nicht nur dem Boden, der Tierwelt und der Umwelt zu Gute kommt, sondern auch eine biologische Vielfalt schafft und erhält, zusätzlich zu Gesundheit und Lebensqualität für die Bauern. Der Anbau von Bio-Baumwolle sorgt dafür, dass keine chemischen Insektizide, Düngemittel oder Pestizide in den Boden oder in angrenzende Flüsse, Seen oder Meere gelangen. Dies bedeutet auch, dass das Wasser, das für den ökologischen Landbau verwendet wird, nicht als „verlorenes Wasser“ gilt, da es wiederverwendet werden und unbeschadet in den Boden und zu den Wasserquellen zurückkehren kann. Die insgesamt positive Wirkung auf Wasser, Tiere und Biodiversität bedeutet, dass das Wohlergehen und die Lebensgrundlage der Baumwollbauern und ihrer Gemeinschaften respektiert und geschützt werden. Unsere Shirts werden in Bangladesch gefertigt. Grund für diese Entscheidung sind die wirtschaftliche Aufwertung des Landes und die soziale Weiterentwicklung seiner Arbeiter. Es geht darum, gute Arbeitsbedingungen für die Menschen zu schaffen, aber wir wissen auch, dass es auf diesem Gebiet noch viel zu tun gibt.

 

wir sind
voll nett

Wir sind Fans von Europa. Wir fördern, so es in unserer Macht steht, den europäischen Gedanken – für ein weltoffenes, faires Europa. Hier leben wir, hier arbeiten wir. Dabei spielen Ländergrenzen und nationale Interessen keine Rolle. Es gilt, ethnische Besonderheiten zu kultivieren und zu bewahren.

Bei der Wahl unserer Mitarbeiter:innen machen wir keinen Unterschied zwischen m/w/d oder Herkunft, Hautfarbe, Religion, wie es eigentlich überall selbstverständlich sein sollte!

Wir bieten auch bildungsfernen Menschen Arbeit und Lohn. Dabei zahlen wir unseren Mitarbeiter:innen im Produktionsbereich mehr als den Mindestlohn, der aktuell bei 9,82 Euro (Stand März 2022) liegt, nämlich schon jetzt 13,50 Euro. Wir gewähren freilich vollen Freizeitausgleich aller Überstunden sowie geregelte Arbeitszeiten ohne Schichtarbeit.

Wir gewähren Vergünstigungen auf unsere eigenen Produkte und weitere Vorteile. So stehen unseren Mitarbeiter:innen kostenlose Snacks und Filterkaffee (keine Kapselmaschinen) zur Verfügung. Es gibt natürlich Pausenräume, viel Verständnis für innerfamiliäre Brimborien und was sonst noch so auf der Seele brennt.

Kurzum: Wir sind voll nett. Jawoll!

 

 

 

 

 

 

Ach ja, wir sind ja jetzt ein Verlag. Also lass uns ein Magazin machen. Und so publizieren wir aber nun pose, ein Magazin, in dem wir unsere Haltung(en) noch deutlicher machen und zudem unsere Herzensangelegenheiten, nämlich Umweltschutz, Kunst, Design und Haltung, herauszugeben. Wir laden Künstler:innen und Kreative ein und bilden sie ab und wir schreiben unsere Gedanke, malen unsere Bilder und zeigen unsere Haltung in pose. Wir sind gespannt, was es wird. (Und das sind unsere Regeln: – )

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